




Dies ist keine Rechtsberatung. Dieser Text ist eine Schilderung meiner persönlichen Kenntnisse und meiner Sichtweise zur Scheinselbständigkeit. Alle Entscheidungen, die du triffst, basieren auf deiner eigenen Entscheidung. Ich kann dafür nicht haftbar gemacht werden. Steht auch immer im Footer.
Für mich fühlt sich das Wort an, wie eine urbane Mythe: Alle haben davon gehört, aber wenige haben es wirklich erlebt oder waren live dabei. Ich auch nicht. Dennoch ist es ein wichtiges Thema, und auch wenn vielleicht nichts passiert, so hängt dennoch der eine oder andere ständig auf der Kante zur Scheinselbstständigkeit. Und deshalb muss man sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
Weil chatgpt das besser kann, hier die Definition aus Sicht eines Freiberuflers:
Scheinselbständigkeit bei Freiberuflern bezieht sich auf eine Situation, in der eine Person formal als selbständig gilt, aber in Wirklichkeit eine abhängige Beschäftigung ausübt. Dabei wird die Scheinselbständigkeit oft genutzt, um: Sozialversicherungs- und steuerrechtliche Pflichten zu umgehen. Merkmale der Scheinselbständigkeit können sein:
Die Scheinselbständigkeit ist rechtlich problematisch und kann zu Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen sowie rechtlichen Konsequenzen führen. chatgpt / off.
Weil unsere Gesellschaft überaltert. Die Rentenkasse sucht händeringend Beitragszahlende, um die Rentner zu bezahlen. Und es gibt immer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler. Und die meisten Freiberufler zahlen nicht ein - ich auch nicht. Daher wird uns Freiberufler, insbesondere in den Katalog ähnlichen Berufen, dieses Thema immer weiter verfolgen, denn der demografische Wandel ist nicht aufzuhalten.
Da wir Freiberufler vornehmlich Tendenzen zu ordentlichen Beträgen haben, wird die Rentenkasse auch immer auf uns schauen - da gibt es keine wirkliche Lobby für uns. Und: das darf auch nicht vergessen werden: Wir sind nicht viele.
Erstmal für beide, den Auftragnehmer und den Auftraggeber. Aber: für die Auftraggeber ist das Problem größer, denn auch die müssen signifikante Beiträge nachzahlen, inkl. Strafe, wenn es dazu kommt. Daher achten die Unternehmen meiner Erfahrung nach immer stärker darauf. Firmen wie Otto z.B. beschäftigen daher Auftragnehmer nur in Arbeitnehmerüberlassung, andere wollen kein Direktmandat, sondern schieben einen Dienstleister dazwischen, der einfach nur die Hand aufmacht (ok, die müssen auch Abrechnung und Co. machen, dennoch ein sehr lukratives Geschäft).
Der Monatsbeitrag für das Jahr 2023 liegt bei mindestens 96,72 Euro und höchstens 1.357,80 Euro. In Prozent ausgerückt sind es 18,6 %. Die dir abgezogen werden. Da wir ein Solidarprinzip haben, und ich davon ausgehe, dass du als Freiberufler den Höchstsatz zahlst, sprechen wir also von beinahe 1.400 Euro im Monat - für die du weniger später bekommen wirst. Dafür mache ich meine private Altersvorsorge, die Basisrente - nur mit dem Unterschied, dass ich da dann „auf eigenes Risiko“ mit Aktien und Fonds agiere.
Das kommt darauf an. Ist keine tolle Antwort, aber ich will das gerne erklären: Wenn du „sehr spät“ in deiner Karriere Freiberufler wirst, könnte es vielleicht Sinn machen, weiterhin einzuzahlen, da du ja bereits einen großen Teil eingezahlt hast. Insofern kann man das nicht pauschal beantworten. Nur so viel: Je früher du Freiberufler wirst, desto weniger macht es Sinn.
Was Scheinselbstständigkeit bei digitalen Freiberuflern bedeutet und warum das so ein großes Thema ist.