




Meine Frau hasst meine ersten Wochen im Unternehmen. Ich bin eigentlich kaum zu Hause. Wenn ich physisch da bin, dann bin ich geistig weg. Warum? Von mir wird erwartet, dass ich mich rasend schnell einarbeite und damit schnell operativ helfen kann - schließlich koste ich ja eine Stange Geld am Tag.
Also schmecke ich, fühle ich, schau mir die Leute an, versuche die Firmensprache zu verstehen, die Herausforderungen, was erwarten die genau von mir?
All diese Gedanken kreisen mindestens zwei Monate in einem neuen Unternehmen in meinem Kopf. Noch etwas länger träume ich öfters davon, denke über Details in der Freizeit nach, bin erst am Samstag im Wochenende, das am Sonntagabend schon wieder vorbei ist. Meine Frau ist sauer und findet mich unaufmerksam.
Aber ich muss mich vorbereiten im Kopf, morgen ist schon wieder Montag.